Satzung des Tausendfüßler e.V.


1. Name, Sitz und Eintrag
Der Verein führt den Namen Tausendfüßler. Er hat seinen Sitz in Langen. Der Verein ist in das Vereinsregister des
Amtsgerichtes Langen eingetragen und führt den Zusatz e.V.
Das Geschäftsjahr dauert vom 01.01. bis 31.12. eines Jahres.


2. Zweck
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte
Zwecke“ der Abgabenordnung von 1977 in seiner jeweils gültigen Fassung. Zweck des Vereins ist die Einrichtung und der
Betrieb einer Eltern – Initiative- Kinderbetreuungs- und Begegnungsstätte.
Zielsetzung des Vereins ist unter anderem die Förderung eines freundschaftlichen und sozialen Umgang zwischen Kindern
und / oder Erwachsenen. Die Angebote sind auf den speziellen Entwicklungsstand der Kinder abgestimmt und beziehen
die Erfahrungen, Bedürfnisse und Fähigkeiten des Einzelnen mit ein. Dies wird von fachlich kompetenten Mitarbeitern
umgesetzt.
Diese Satzungszwecke werden verwirklicht insbesondere durch die Unterhaltung von Betreuungsangeboten für Kinder.


3. Gemeinnützigkeit
Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen
nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des
Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden oder der Aufhebung des Vereins keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen. Es
darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe
Vergütungen begünstigt werden.


4. Mitgliedschaft
Mitglied des Vereins kann jede erwachsene Person auf schriftlichen Antrag werden, die den Zweck des Vereins
anerkennt und sich für ihre Förderung aktiv einzusetzen bereit ist.
Passive Mitglieder können alle erwachsenen Personen sein, die bereit sind, den Verein ideell und materiell zu fördern.
Die Mitgliedschaft beginnt mit der Aufnahme durch den Vorstand.
Die Nutzung der Betreuungsangebote ist ausschließlich den Kindern vorbehalten für die eine erwachsene Person, i.d.R. ist
das ein Elternteil, eine Mitgliedschaft übernommen hat.
Die Mitgliedschaft erlischt durch den Tod des zu betreuenden Kindes, durch Austritt oder Ausschluss des Mitglieds.
Der Austritt muss dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden. Die Erklärung wird zum Ende des folgenden
Kalendermonats wirksam, indem sie dem Vorstand zugeht.
Jedes Mitglied kann bei Vorliegen gewichtiger Gründe durch Beschluss der Mitgliederversammlung aus dem Verein
ausgeschlossen werden. Gewichtige Gründe sind insbesondere die Nichtzahlung von Beiträgen trotz Mahnung oder ein
Verhalten eines Mitglieds, das dem Zweck oder dem Interesse des Vereins widerspricht. Dem Mitglied muss Gelegenheit
gegeben werden, vor der Entscheidung über den Ausschluss von der Mitgliederversammlung angehört zu werden.
Im Falle des Todes eines Mitglieds kann eine von den Erben des Mitglieds zu benennende andere erwachsene Person in
die Mitgliedschaft eintreten, sofern das zu betreuende Kind weiter die Einrichtungen des Vereins nutzen soll. Tritt
innerhalb von drei Monaten nach dem Tod des Mitglieds keine andere erwachsene Person in die Mitgliedschaft ein, so
entfällt für das zu betreuende Kind das Recht, die Einrichtungen des Vereins zu nutzen.
Die Haftung der Mitglieder ist auf das Vereinsvermögen beschränkt.


5. Organe
Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.


6. Mitgliederversammlung
Die ordentliche Mitgliederversammlung tritt einmal im Geschäftsjahr, möglichst bis zum Ende September, zusammen. Sie
wird vom Vorstand unter Mitteilung der Tagesordnung schriftlich einberufen. Die Einladungsfrist beträgt 4 Wochen.
In dieser Versammlung werden alle wesentlichen Fragen des Vereins erörtert und, falls erforderlich, die entsprechenden
Beschlüsse gefasst.
Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder beschlussfähig. Die
Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse (ausgenommen Auflösung, (Art. 10) und Satzungsänderung (Art. 9)) mit
einfacher Mehrheit, d.h. ein Antrag ist angenommen oder eine Wahl ist erfolgt, wenn mehr als die Hälfte der anwesenden
Mitglieder für den Antrag oder die Wahl stimmen et vice versa.
Ist das Mitglied ein Elternteil, so ist auch das andere Elternteil an der Teilnahme der Mitgliederversammlung ohne
Stimmrecht berechtigt. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Sie kann von einem Elternteil auf das andere Elternteil durch
schriftliche Vollmacht übertragen werden. Eine Übertragung auf andere Dritte ist ausgeschlossen.
Der Vorstand kann außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen. Außerordentliche Mitgliederversammlungen
können mit einer Frist von zwei Wochen einberufen werden.
Die Mitgliederversammlung als das oberste beschlussfassende Vereinsorgan ist grundsätzlich für alle Aufgaben
zuständig, sofern bestimmte Aufgaben gemäß dieser Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden.
Die Mitgliederversammlung beschließt über:
a. Die Entlastung des Vorstandes;
b. Den jährlichen Vereinshaushaltsplan, der vom Vorstand aufgestellt wurde;
c. Die Satzungsänderungen (Art. 9);
d. Die Auflösung des Vereins (Art. 10 )
e. Die Besetzung des Vorstands
Die ordentliche Mitgliederversammlung wählt einen ehrenamtlichen Rechnungsprüfer. Einmal jährlich findet eine
Rechnungsprüfung durch den Rechnungsprüfer statt, der dann in der nächsten Mitgliederversammlung darüber berichtet.

7. Vorstand
Der Vorstand besteht aus:
• 1. Vorsitzenden
• 2. Vorsitzenden
• Schatzmeister(in) und
• Schriftführer ( in )
Zusätzlich kann die Mitgliederversammlung ein weiteres Vorstandsmitglied (Beisitzer) wählen.
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer eines Jahres gewählt und bleibt bis zur Wahl eines
neuen Vorstandes im Amt . Eine Wiederwahl ist möglich. Vorstandsmitglieder können von der Mitgliederversammlung
auch vor Ablauf ihrer Amtszeit abgewählt werden, dazu bedarf es einer einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
Der 1. Vorsitzende ist die (der) oberste Amtsträger (in) des Vereins. Sie (er) führt alle Zusammenkünfte und leitet
den Vorstand. Ist der 1. Vorsitzende nicht anwesend oder sonst an der Erfüllung seiner Pflichten verhindert, so
übernimmt der 2. Vorsitzende die Amtsbefugnisse des 1. Vorsitzenden. Bei Verhinderung des 2. Vorsitzenden
rückt ggf. der Schriftführer , bei dessen Verhinderung der Schatzmeister und
bei dessen Verhinderung der evtl. gewählte Beisitzer in die Amtsbefugnisse.
Der Schriftführer führt das Protokoll in Versammlungen und Vorstandssitzungen. 

Dem vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Der Vorstand ist der Mitgliederversammlung rechenschaftspflichtig. Er ist an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden und führt diese aus. Er ist
ehrenamtlich tätig. Auslagen können erstattet werden. Er darf keine finanziellen Verpflichtungen, denen der Verein nicht
gewachsen ist, übernehmen und auch keine Mittel für Zwecke verwenden, die den Zielen des Vereins nicht entsprechen.
Vorstandssitzungen sollen jährlich mindestens einmal im Quartal stattfinden. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher
Mehrheit.

Der Vorstand vertritt den Verein nach außen durch den 1. vorsitzenden und ein weiteres Vorstandsmitglied. Die Vollmacht des Vorstandes beschränkt sich auf das Vereinsvermögen.

8. Beiträge
Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Für die Aufnahme in den Verein wird eine einmalige Gebühr von € 35
erhoben.
Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung (Art. 6 der Satzung ). Für
jedes zu betreuende Kind ist ein monatlicher Mitgliedsbeitrag in Abhängigkeit der Nutzung des Betreuungsangebots zu
entrichten. Für Mehrlinge reduziert sich der Beitrag ab dem zweitgeboren Kind um 30%. Die jeweils gültige
Beitragsregelung ist Bestandteil der Satzung.
Ist ein Mitglied zwei Monatsbeiträge im Rückstand kann der Ausschluss des Mitglieds bestimmt werden.

9. Satzungsänderungen
Über Satzungsänderungen kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen
Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen wurde und der Einladung sowohl der
bisherige als auch der vorgeschlagene neue Satzungstext beigefügt worden war. Die Mitgliederversammlung beschließt
die Satzungsänderung mit einer dreiviertel (3/4) Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der
Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen allen Mitgliedern alsbald schriftlich mitgeteilt
werden.

10. Auflösung
Die Auflösung des Vereins kann nur von der Mitgliederversammlung und nur mit einer Mehrheit von dreiviertel (3/4) der
abgegebenen Stimmen beschlossen werden.
Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall seines steuerbegünstigten Zwecks, fällt das Vereinsvermögen an die
LandesArbeitsGemeinschaft freie Kinderarbeit Hessen e. V., die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige
Zwecke zu verwenden hat.

11. Schlussbestimmung
Die Satzung in der vorliegenden Form tritt am 09.11.2015 in Kraft.